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Hornhaut mit Keratokonusnormale HornhautKeratokonus ist eine nicht entzündliche Erkrankung der Hornhaut und als eigenständige Krankheit von der Schulmedizin seit über 200 Jahren anerkannt. Das Wort Keratokonus stammt aus dem Griechischen/Neulateinischen und setzt sich zusammen aus Kerato = Hornhaut und Konus = Kegel. Mit zunehmendem Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer kegelartigen Vorwölbung der Hornhaut, hervorgerufen durch eine zunächst lokale Verdünnung. Die gesamte Hornhaut ist damit verzerrt und die optische Abbildung, je nach Stadium, dadurch stark beeinträchtigt. Die Entwicklung des Keratokonus ist in der Regel langsam, sie kann in jedem Stadium aufhören. Sollte er sich weiterentwickeln, kommt es zu einer erneuten Verdünnung und dadurch zu einer stärkeren Vorwölbung.
Als erste Anzeichen nimmt man unscharfes Sehen und verzerrte Bilder wahr, oft zunächst in der Dämmerung oder Dunkelheit. Um Lichtquellen ist häufig ein Schweif zu sehen. Mit einer Brille kann das Sehen im Anfangsstadium meist verbessert werden. Typisch ist jedoch eine schnelle Verschlechterung des Sehens, vor allem auf einem Auge. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt für die Korrektion mit Contactlinsen gekommen.
Detaillierte  Informationen finden Sie in unserer Broschüre.